Laufen in Hamburg
29. Wilhelmsburger Insellauf 12.4.2009 - Startaufstellung 10 km Lauf
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Kolumne vom 08.09.2009: 20. Internationaler Alsterlauf: gut gehalten zum Jubiläum - kenianischer Doppelsieg

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Info Kalender1 Veranstaltungen 102 Bild(er)

Es regnete heftig in der Nacht vor dem 20. Alsterlauf, und wer weiß, vielleicht hat sich der eine oder andere morgens im Bett umgedreht und gedacht, "bei dem Wetter laufe ich nicht". Zu viele können es nicht gewesen sein, die Finisherzahl lag nur knapp unter der des Vorjahres, was sich zum Teil durch den Wegfall der Deutschen Hochschulmeisterschaft erklären lässt. Kein Einbruch im Krisenjahr 2009 also - auch wenn die Finisherzahlen in den letzten fünf Jahren stets höher gewesen waren. Und das Nicht-Antreten hätte sich auch nicht wirklich gelohnt, denn es gab dann doch gutes Laufwetter und auf der Hälfte der Strecke und zur Siegerehrung kam sogar die Sonne raus (und mit ihr die Zuschauer). Statistisch gesehen "musste" das auch so sein, denn: "Wir hatten noch nie Regen beim Alsterlauf" (Veranstalter Detlev Matzen), und die Veranstaltung gibt es nun schon 20 Jahre. Aber trotz einigem Glück wollte es nicht so ganz der Jubiläumskracher werden. Kenner bemerkten, dass die Stimmung ein bisschen hinter der des Vorjahres zurückblieb. Und die Überschläge über Rekordleistungen blieben aus - erwartungsgemäß und wie angekündigt waren die geladenen Spitzenläufer aus Kenia eine Spur langsamer als im Vorjahr. Natürlich nur aus internationaler Perspektive gesehen - eine 29:13 ist dieses Jahr noch kein DLV-Läufer gelaufen. Aber tatsächlich waren bei den Männern wie Frauen ein paar Europäer weiter vorne, als man es hier sonst gewöhnt ist, auch ohne deutsche Hochschulmeisterschaften. Immerhin: der bestellte "Kenia Express" verrichtete bei den Männern trotzdem seinen Dienst und lieferte ein astreines Wimpernschlagfinale ab: Patrick Kimeli gewann knapp in 29:13, im Stakkato dicht gefolgt von vier seiner Landsleute (alle 29:19 und 29:20). Was da wirklich los war, ließ sich nicht einmal auf den meisten Zielfotos genau erkennen.

Einen herzlichen Dank für fotografische Unterstützung an Georg Bieler und Gottfried Dobrick
Trotz Gruppenlaufens: der Streckenrekord war nicht in Gefahr. Um eine glatte Minute verfehlte ihn Kimeli. Lag es am der anfangs teilweise noch vom Regen rutschigen Asphalt, am Wind oder schlicht daran, dass er langsamer ist als Daniel Mukche 2008? Einiges spricht für ersteres. Nicht nur er, und auch nicht die Siegerin Pauline Wanjiru Githuka, die mit 34:25 gleich 2 Minuten langsamer als der Streckenrekord war, sondern das gesamte Läuferfeld bewegte sich ein bis zwei Minuten langsamer. So ging der 100. Platz letztes Jahr für etwa 36:30 an den Mann - dieses Jahr reicht dazu eine 38:30. -
Schnellster Europäer war Henrik Them aus Dänemark vom IF Sparta Kopenhagen. Der kam mit 29:42 auf einen ordentlichen 7. Gesamtrang, schnellster Deutscher war Stephan Hohl (Gesamt 12. in 30:55).

Top 8 Männer (Bruttozeiten)
1. Patrick KIMELI (KEN), 29:13
2. KIPTANUI Duncan (KEN) 29:19
3. NJOROGE Stephen Mbure (KEN) 29:20
4. MUTAI John Kipkorir (KEN) 29:20
5. MIBEI James (KEN) 29:20
6. COLLINS Kibet (KEN) 29:41
7. THEM Henrik (DEN) IF Sparta Copenhagen, 29:41
8. TOROREI Henry (KEN) 29:46
...
12. HOHL Stephan, 30:54

Wenn Pauline Wanjiru Githuka (KEN) in 34:26 schon nicht an die Bestleistung aus dem Jahr 2007 herankam, so schob sich doch Christine Schleifer als beste Deutsche vom achten (2008) auf den dritten Platz vor (34:53). Und das, obwohl sie hier ja mangels Meisterschaft diesmal nicht ihren Deutschen Hochschulmeisterin- Titel verteidigen konnte. Trotzdem war sie zur Freude des Veranstalters angetreten. Sie lag knapp hinter Emily Biwott (KEN, 34:50).
Und noch drei weitere Deutsche konnten bei der Gesamtsiegerehrung (Plätze 1-8) mit aufs Podium: Julia Lange (HSV), die gleichzeitig Hamburger Meisterin wurde, Martina Boe-Lange aus Uelzen und Katharina Josenhans, die für den Hamburger Betriebssport läuft und sich dort in den letzten zwei Jahren ziemlich "hochgearbeitet" hat - auf nunmehr 38:34.

Top 8 Frauen
1. Pauline Wanjiru GITHUKA (KEN), 34:25
2. Emily BIWOTT (KEN) 34:49
3. Christine SCHLEIFER, Tri-Team Heuchelberg, 34:50
4. Lilian KOECH (KEN) 36:54
5. Julia LANGE, Hamburger SV 37:07
6. Joan Jemutai TOROITICH (KEN) 37:20
7. Martina BOE-LANGE, Post SV Uelzen 37:23
8. Katharina JOSENHANS, Elbe-Sport/BSV HH, 38:34

Hamburger Meisterschaften
Neuer Hamburger Meister ist Mourad Bekakcha (LG Wedel-Pinneberg). Der 31jährige, vor zwei Jahren noch "der Neue" in der Hamburger Läuferszene, gewann den Titel in 32:04. In Zukunft möchte der bisherige "Vielstarter" Bekakcha - er hatte erst letzten Sonntag den Blankenese- Halbmarathon gewonnen, nachdem er wieder einen Tag davor den Tempovorleger bei einem Hochhaus-Treppenlauf gemacht hatte - einige Volksläufe weniger bestreiten. Seinen Trainer wird's freuen. Dass eine 31er Zeit auf 10 km schon mal drin ist, hat er gezeigt, und wenn's dann noch ein bisschen weitergeht, dann sind auch noch andere Veranstaltungen drin, sagte er, auch mehr als die Deutsche Meisterschaft in Otterdorf nächstes Wochenende, die er aber auslassen will.
Auf Platz zwei kam der aktuelle "Neue" Jon-Paul Hendriksen. Der ist erst seit April in Hamburg, bestritt heute seine erste Hamburger Meisterschaft für den TH Eilbeck (die mit den neongelben Hosen), wurde, nach einer unfreiwillig danebengegangenen, aber dabei sehenswert leistungsstarken "Doppeleinlage" bei der MOPO Staffel vor 10 Tagen, aus dem Stand Vizemeister in 32:23. Dritter wurde Joris Brandt vom HSV in 32:57.
Bei den Damen wurde Julia Lange (HSV) in 37:14 Meisterin, gefolgt von Julia Luck (LG Wedel-Pinneberg, 38:47). Dritte war Manuela Sporleder vom 100 Marathon Club in 39:28.

Männer Top 3
1. Mourad BEKAKCHA, LG Wedel-Pinneberg, 32:04
2. Jon-Paul HENDRIKSEN (NZL), TH Eilbeck, 32:23
3. Joris BRANDT, Hamburger SV, 32:57

Frauen Top 3
1. Julia LANGE, Hamburger SV, 37:14
2. Julia LUCK, LG Wedel-Pinneberg, 38:47
3. Manuela SPORLEDER, 100 Marathon Club, 39:28

Schnellste Mannschaften wurden bei den Männern wie Frauen die LG Wedel-Pinneberg.

Hamburger Mannschaftsmeister Männer
1. LG Wedel-Pinneberg (Mourad BEKAKCHA, Nikolai ZIEGLER, Hassan-Alexander ELAYAN), 1:38:49
2. TH Eilbeck (Jon-Paul HENDRIKSEN, Carsten HINZ, Benjamin EHLERS) 1:40:37
3. TSG Bergedorf (Matthew COLLINS, Andreas VIRUS, Vincent KRAHN) 1:41:21

Hamburger Mannschaftsmeister Frauen
1. LG Wedel-Pinneberg (Julia LUCK, Leana HELBIG, Katharina NÜSER) 1:57:44
2. Hamburger SV (Julia LANGE, Jutta GLÖDE, Kathrin SCHROETTKE), 1:58:42
3. Hamburger Sportclub (Anina KLEIER, Johanna GOLDSCHMIDT, Kerstin GRÖHN) 2:17:10

Ein relativer Erfolg: Mit 104 gewerteten Teilnehmern hat die Hamburger Meisterschaft denselben Stand gegenüber dem Vorjahr. Das ist nach Hamburger Lesart (Normalfall: Vereinsmeisterschaften verlieren seit 10 Jahren permanent Teilnehmer) schon ein kleiner Erfolg. Man kann nur hoffen, dass es in Zukunft so bleibt. Apropos Zukunft: Wolfgang Timm, 20 Jahre Volkslaufwart des Hamburger Leichtathletikverbandes, will von seinem Posten zurücktreten, so kündigte es am Ende der Siegerehrung Karsten Schölermann an. Mehr dazu folgt.

Auch die Hamburger Seniorenmeisterschaften wurden ausgetragen. Ihre Altersklassen gewannen:

M40: Carsten HINZ, TH Eilbeck, 34:03
M45: Emmanuel CUNY (FRA), LAV Hamburg-Nord, 37:21
M50: Lutz WOLFRAM, LG Wedel-Pinneberg, 35:57
M55: Mohamed CHAHED, Laufwerk Hamburg, 36:28
M60: Manfred MEHRING, AMTV Hamburg, 42:40
M65: Fiete KAGEL, VfW Oberalster Hamburg, 48:40
M70: Kurt PLESSNER, TSG Bergedorf, 46:45

W35: Manuela SPORLEDER, 100 Marathon Club, 39:28
W40: Margit PRITZKOW, SC Urania, 40:08
W45: Jutta GLÖDE, Hamburger SV, 39:51
W50: Silke GIELEN, Harburger SC, 42:39
W60: Marlis SCHRÖDER, LAV Hamburg-Nord, 53:58

Schnellste Senioren (=M40+) Mannschaften wurden TH Eilbeck (Männer) und Barsbüttler SV.

hella Laufcup
Der 20. Alsterlauf ist gleichzeitig der Auftakt zum 10. hella Laufcup.
Im Gegensatz zu 2008, als der Alsterlauf Finallauf war, gibt es daher noch nicht viel zu berichten. An die Spitze setzte sich bei den Männern Dennis Mehlfeld vom Lübecker SC, mit 30 Sekunden Vorsprung vor Mourad Bekakcha und Jon-Paul Hendriksen, bei den Frauen Katharina Josenhans vor Gabriele Schult und Karin Nentwig.

Ergebnislisten...


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