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Kolumne vom 27.04.2009: Marathon II: Der Spitzensport - Favorit verschollen, Maisch hofft

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Info Kalender1 Veranstaltungen

Gab es überhaupt Spitzensport am Sonntag? Ja, aber nur die - international gesehen - zweite Reihe war angetreten. Die Musik spielte in London, wo Irina Mikitenko in 2:22:11 gewann. Der einzige Hamburger A-Läufer Joseph Riri wurde überraschenderweise am Start kommentarlos nicht angekündigt. Er, der noch am Vortag als deutlicher Favorit gehandelt wurde, war nämlich schlichtweg nicht erschienen. Ein weiterer Tiefschlag für den Veranstalter, der mit bescheidenen Finanzmitteln ohnehin bei den Prämien knausern musste. Die Zukunft als IAAF Gold Label Race ist sehr ungewiss. Veranstalter Frank Mackerodt hat aber schon wieder sehr große spitzensportliche Pläne für den Jubiläumsmarathon im nächsten Jahr will, aber "natürlich werden wir nur das ausgeben, was wir einnehmen".
Noch ein bisschen Verwirrung gab es um die Sieger (2:11:47) Solomon Tsige aus Äthiopien (IAAF Steckbrief). Der steht in der Ergebnisliste als "Solomon Tside" und wurde auch in der Pesse teilweise so genannt. Kein Wunder, er ist noch weitgehend unbekannt. Er lief in Hamburg seine persönliche Bestzeit und küsste vor lauter Freude im Ziel den Asphalt. Erwartungsgemäß konnten weder er noch die anderen geladenen Spitzenläufer internationale Top- Zeiten vorlegen. Es war die langsamste Männer-Siegerzeit seit 1996.
Schnellster Deutscher wurde Manuel Meyer vom TV Wattenscheid.

Top 10 Männer
1. Solomon Tsige, ETH, 02:11:47
2. Charles, Ngolepus, KEN, 02:13:25
3. Jose Telles des Souza, BRA, 02:14:46
4. Jose Moreira, POR, 02:14:57
5. Hussan Adelo Roba, ETH, 02:16:35
6. Tesfaye Sendeku, ETH, 02:16:58
7. Roman Weger, AUT, 02:17:53
8. Antonio Sousa, POR, 02:18:03
9. Erick Kigen, KEN, 02:18:43
10. Cris Cariss, IRL, 02:19:46
...
12. Manuel Meyer, TV Wattenscheid, 2:20:51

Ein ähnliches Bild bei den Frauen: Nur Siegerin Alessandra Aguilar blieb unter 2:30 mit der zweitlangsamsten Zeit seit 1997. Aber darum ging es eigentlich auch nicht. Die Aufmerksamkeit konzentrierte sich darauf, ob Ulrike Maisch (LAV Rostock) die WM- Qualifikation schaffen würdem, nachdem sie 2008 bei km 16 ausgestiegen war. Die Antwort: "jein". Sie verfehlte mit 2:34:28 klar die Marke von 2:32, war aber trotzdem erleichtert, zum einen über den dritten Platz und das Durchkommen, zum anderen gibt es noch ein Hintertürchen: Ein Qualifikationsplatz, der nicht über die Zeit bestimmt wird, ist noch zu vergeben. Wer den bekommt, wird sich nächste Woche in Düsseldorf zeigen. Die Popularität von Maisch ist spätestens seit ihrem EM- Titel 2006 hoch. So hoch, dass ein Hamburger Läufer mit einem Sponsorentrikot das ganze Rennen neben ihr herlief - um während der Live-Übertragung werbewirksam mit ihr im Bild bleiben zu können. Das Bild des Tages aber war aber die herzliche Umarmung mit Mourad Bekacha, der gleichzeitig mit ihr ins Ziel gekommen war und neuer Hamburger Marathonmeister ist (s. separate Kolumne) wurde. Update: Maisch belegt damit in der gerade soeben aktualisierten laufenden deutschen Bestenliste Marathon nach Mikitenko Platz 2.

Top 10 Frauen
1. Alessandra Aguilar, ESP, 02:29:01
2. Tigist Abdi Sheni, ETH, 02:34:01
3. Ulrike Maisch, GER, 1. LAV Rostock, 02:34:28
4. Emily Kimurya, KEN, 02:37:44
5. Holy Rush, GBR, Team Bath AC, 02:38:36
6. Christina Bus Holt, NOR, 02:40:53
7. Karen Paysen, GER, TSV Langenhorn, 02:48:19
8. Sofia Adilo Roba, ETH, 02:49:32
9. Felicitas Vielhaber, GER, TUSEM Essen, 02:55:43
10. Helga Rauch, ITA, 02:57:07


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