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Kolumne vom 29.11.2014: Großgeworden mit dem Alsterlauf: Veranstalter BMS wird 25

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Der Hamburger Laufveranstalter BMS GbR wird 25 Jahre alt und beging am Freitagabend sein Jubiläum mit einem Empfang im Rathaus - und wurde vom GRR (German Road Races) e.V., der an diesem Wochenende seine Jahrestagung in Hamburg abhält und dessen Mitglied BMS ist, als Straßenlaufveranstalter des Jahres geehrt. Geschätzt 150-200 Gäste u.a. aus der Hamburger und deutschen Laufszene waren anwesend und gratulierten: Horst Milde (Begründer des Berlin- Marathons und Vorsitzender des German Road Races e.V.), Wolfgang Kucklick ("Vater" des Hamburg Marathons), Farid Müller (Bürgerschaftsmitglied (GAL)), Erwin Rixen (Ehrenpräsident des Hamburger Leichtathletikverbandes und 2. Vorsitzender des Hamburger Betriebssportverbandes), Wolfgang Timm (Breitensportwart und Vertreter des Hamburger Leichtathletikverbandes) und weitere.
BMS, 1990 "aus der Not entstanden", um kurzfristig den ersten Alsterlauf als Begleitprogramm zum Alstervergnügen zu organisieren, ist mittlerweile mit der Marathon Hamburg Veranstaltungs GmbH der wichtigste Laufveranstalter Hamburgs geworden und hat neben dem Alsterlauf den hella Halbmarathon (zuletzt 5640 Finisher), Bramfelder Winterlaufserie, Bramfelder Halbmarathon, Wilhelmsburger Insellauf, Rykä Frauenlauf, hella Elbinselcup (3 Läufe) und St. Pauli X-Mass-Run im Programm (sowie die hella Marathon- Nacht in Rostock) - und mit Sportservice Hamburg einen überregional tätigen Zeitmess- Dienstleister im Haus - in einem unprätentiösen Büro in Borgfelde.
1990 fing es eher hemdsärmlig an: die Teilnehmer für den (vorsichtshalber als "Vorpremiere" bezeichneten) 1. Alsterlauf wurden per Hand aus der Ergebnisliste des Hamburg- Marathons und dann aus dem Telefonbuch zusammengesucht und per Brief geworben. Knapp 300 kamen zusammen - und die Veranstaltung wurde mehr oder weniger gegen die Widerstände des eigenen Vereins organisiert. Laufveranstaltungen außerhalb von Vereinsstrukturen, das ging damals gar nicht - heute, wo regelmäßig reine Eventagenturen ohne Bezug zur Leichtathletik den Ton angeben, kaum noch vorstellbar. "Wir waren vielleicht der erste privatwirtschaftlich organisierte Laufveranstalter in Deutschland", zehn Jahre habe es gedauert, bis das in Hamburg akzeptiert wurde. Als GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) waren und sind die drei Gründer Michael Barkowski, Detlev Matzen und Karsten Schölermann (und später der stille Gesellschafter Götz Weisener) rechtlich nach wie vor unbeschränkt persönlich haftbar. "Die ersten 10 Jahre haben wir für nix gearbeitet, die zweiten 10 Jahre Geld verloren, weil wir nicht wussten, was wir taten, und dann 5 Jahre Geld verdient", so Schölermann, "letztes Jahr haben wir zum ersten Mal eine schwarze Null geschrieben, weil alle Schulden bezahlt waren". Fragt man in Hamburg in der Szene herum, wird BMS wenig bis gar nicht als Eventagentur wahrgenommen. Vielleicht, weil die drei Gründer selbst einen leistungssportlichen Hintergrund haben: Barkowski als Trainer der HSV Leichtathleten und "immer-noch" Inhaber des Hamburger 25 km- Straßenlauf- Rekordes, Schölermann (damals von Barkowski trainiert) hatte einen Hamburger Meistertitel nach Hause gebracht und Detlev Matzen steht u.a. mit einer Halbmarathon- Bestzeit von 1:11:53 (1993) in der Ewigen Bestenliste der HSV-Leichtathleten.
Lohn der Mühe: die Auszeichnung als Straßenlaufveranstalter des Jahres durch GRR e.V. Weiterhin wurden im Rahmen der GRR- Jahrestagung auf dem Empfang ausgezeichnet: Alina Reh (TSV Erbach), Nachwuchsläuferin, Silbermedaille bei der Jugend-Olympiade in Nanjing (China) über 3000m, Patrick Karl (TV Ochsenfurt), zweitbester Europäer und 12. bei den U20-Weltmeisterschaften im 3000m- Hindernislauf (sein Onkel Hubert Karl war 1989 in Hamburg in 8:27 Deutscher Meister in derselben Disziplin geworden), Günther Scheefer (LG Region Karlsruhe), Trainer des Jahres, und Hans Grodotzki (Potsdam), 1960 in Rom zweifacher Olympia- Silbermedaillengewinner über 5000 und 10000m.
Alles Gute an das BMS-Team für die nächsten 25 Jahre!


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