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27. haspa Marathon Hamburg: Start - Streckenrekord
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Kolumne vom 08.09.2014: 25. Internationaler Alsterlauf: Streckenrekord Frauen und Hamburger Mannschaftsrekord Männer

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Info Kalender1 Veranstaltungen 1008 Bild(er)

Der Alsterlauf, bestbesetzter Hamburger Straßenlauf im Herbst, reiht sich in die Reihe der Jubilare ein. Mit Nummer 25 ist er zwar Nachzügler der Hamburger "Volkslauf- Gründerzeit" um 1983, aber er gehört zu den teilnehmerstärksten und bestimmt den Hamburger Herbst- Terminkalender: erst der Alsterlauf, dann Airport-Race, dann "was anderes" und zuletzt Alstertal. - Zum "silbernen" war erneut ein vorwiegend kenianisches Spitzenfeld angekündigt, das man in Hamburg sonst nur beim Marathon und hella-Halbmarathon zu sehen bekommt. Da der Wandsbeker Halbmarathon kürzlich angekündigt hat, auf deutsche Spitzenläufer zu setzen, wird sich daran wohl erstmal nichts ändern.
1000 Bilder vom Start (Mönckebergstraße), Zieleinläufe bis ca. 42 Minuten und Siegerehrungen

5200 Anmeldungen, darunter 500 Nachmelder, und 4189 Finisher (2672m, 1517w) entsprachen dem gewohnten Rahmen (seit 2006 immer zwischen 4000 und 5000 Finishern). Zu dem Rahmen gehören sonst auch noch die Hamburger Meisterschaften, diese fehlten dieses Jahr, da die zeitgleichen Deutschen Meisterschaften in Düsseldorf Terminschutz hatten (und auch tatsächlich einige Hamburger dort antraten).

Innensenator Michael Neumann gab um 10:00 in der Mönckebergstraße den Startschuss und schickte das Starterfeld auf die Runde. Wenig Wind, eine auf 19 Grad im Schatten heruntergegangene Temperatur und wie immer seit 25 Jahren (unterwegs) trockenes Wetter machten gute läuferische Bedingungen. Sogar Rekordbedingungen. Zur Tradition des Alsterlaufs gehört die Jagd nach dem Streckenrekord, die, dramaturgisch geschickt, häufig auf des Messers Schneide steht: die wirklichen Weltklasseläufer, die ihn vorhersehbar knacken können, starten hier nicht für das niedrige Antrittsgeld, aber die Spitze, die antritt, liefert recht zuverlässig 28er- (Männer) und 32er- (Frauen) Zeiten ab, so genau, dass man häufig erst kurz vor Ziel weiß, was daraus wird, und "kurz vor Ziel" ist, fürs Publikum gut sichtbar und zum Live- Mitfiebern, die lange Zielgerade Ballindamm. Spannend knapp war es dieses Mal auch wieder: 27 Minuten 35 Sekunden nach dem Start war zu sehen, wie der Erste hinter dem Führungsfahrrad auf die ein Zielgerade einbog, dicht gefolgt von Nummer 2 und 3. Es hätte wohl niemand sagen können, ob das für einen Streckenrekord reichen würde. Es war Andrew Ben Kimotai (KEN), der sich aber durch solche Fragen nicht beirren ließ und auch nicht durch seine beiden direkten Verfolger, sondern gerade und ohne nervöses Umdrehen die letzten paar 100m durchlief. 28:24 waren es dann, als er die Ziellinie überquerte - sieben Sekunden fehlten für den Streckenrekord. Immerhin: es war die drittschnellste Alsterlauf- Siegerzeit überhaupt (nach Richard Kiprop Mengich 28:17 2012 und Diel Kiptoo Mukche 28:19 2008).
Mehr Glück hatte Rose Chelimo (ebenfalls Kenia) mit den sieben Sekunden: sie unterbot die alte Bestmarke (Anitha Jepchumba Kiptum, 2007, 32:12) um eben solche. Erst auf den letzten Metern vor der Ziellinie fiel sie auf.
Der schnellste Deutsche war Christian König (GuthsMuths Rennsteiglaufverein), Dritter der Deutschen Marathon- Meisterschaften München 2013, in persönlicher Bestzeit von 30:30 als Gesamt- 14 (hinter 12 Kenianern und einem Äthiopier). "Ich hab ein bisschen gebissen nach hintenraus", verriet er später bei der Siegerehrung.
Die schnellste Deutsche (und Hamburgerin): Anne Lupke (Nr. 941) in 37:29, Gesamt 15.)
Der schnellste Hamburger, wie erwartet, wenn auch weit weg von der erhofften 29:59: Saare Hailemariam (HSV) in 31:10. Nicht unbedingt erwartet: dass er mit Teref(f)e Desaleng (32:28, übrigens: 2001 Deutscher Straßenlaufmeister) und Ahmed Yahye (32:55)) in zusammen 1:36:33 den Hamburger Mannschaftsrekord im 10 km Straßenlauf (2011) um sieben Sekunden verbessern würde (vorbehaltlich offizieller Anerkennung).

Und noch ein Rekord: bei der Siegerehrung gab es einen Scheck i.H.v. 5009 Euro für die AIDS-Hilfe Hamburg e.V., deutlich mehr als in den Vorjahren.

Männer
1. Andrew Ben Kimotai (KEN), 28:24
2. Dickson Kurui (KEN), 28:30
3. Nicholas Togom (KEN), 28:34
4. Fredrick Kipchumba Ngeny, (KEN), 28:44
5. Melaku Belachew (ETH), 28:48
6. Elisha Rotich (KEN), 28:56

14. Christian König, GutsMuths RSLV, 30:30 (1. DE)

16. Saare Hailemariam (ERI), Hamburger SV, 31:10 (1. HH)
17. Paul Schmidt, Fitness First Rostock, 31:21 (2. DE)
Frauen
1. Rose Chelimo (KEN), 32:05
2. Violah Jepchumba (KEN), 32:37
3. Beatrice Chepkoech (KEN), 33:05
4. Rose Kosgei (KEN), 33:12
5. Chelangat Sang (KEN), 33:38,
6. Caroline Jemeli Kipruto (KEN), 33:41
7. Minna Laminen (FIN), 34:11

15. Anne Lupke (TH Eilbeck), 37:32 (1. DE+HH)
16. Katharina Nüser (LG Wedel-Pinneberg), 37:43 (2. DE + HH)
17. Valerie Moser (Hemmler-Zetax Running Team Ortenau), 38:51 (3. DE)
Mannschaften Männer
1. Hamburger SV (Saare Hailemariam (ERI), 31:10; Tereffe Desaleng,32:28; Yahyhe Ahmed, 32:55) 1:36:33
2. Hamburger SV 2 (Joris Brandt (33:02), Lennart Jordan, 33:25; Tim Hoenig, 34:17) 1:40:44 Std.
3. Lüneburger SV (Philipp Letzgus, 33:50; Gerrit Kröger, 34:29; Torsten Heitmann, 34:42) 1:43:01
Mannschaften Frauen
1. Turnerbund Hamburg Eilbeck (Anne Lupke, 37:29; Daniela Mölleken-Hinz, 41:00; Jutta Gloede, 43:23) 2:01:52
2. Hamburger Laufladen (Berrin Otto, 40:01; Carolin Schlack, 41:11; Anneke Schuchardt, 41:27) 2:02:39
3. Hemmler-Zetax Running Team Ortenau (Valerie Moser, 38:48; Verena Utz, 41:13; Natalie Wangler, 42:53) 2:02:54 Std.

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