Laufen in Hamburg
Norddeutsche Hallenmeisterschaften, Neue Leichtathletikhalle Hamburg Alsterdorf, 2. und 3. Februar 2008, 1. Tag.
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Kolumne vom 12.05.2014: Die Bilder des Hamburg-Marathons (3) : 1400 Bilder von Glück, Erleichterung und Enttäuschung auf der Ziellinie

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Info Kalender1 Veranstaltungen 1394 Bild(er)

Für viele Marathon-Teilnehmer besteht das Glück wohl darin, überhaupt die Ziellinie überschritten zu haben - aber im vorderen Feld sieht es oft anders aus. Natürlich gut gelaunt: Gesamtsieger Shumi Dechasa (ETH) (Zieleinlauf: [1][2][3][4][5][6][7][8][9][10][11][12][13][14][15][16][17][18][19][20][21][22][23][24][25][26][27][28][29]), auch wenn er das ganz große Ding, einen Streckenrekord oder eine internationale Top-Zeit, mit 2:06:43 verfehlte. Und obendrauf gab's den roten Teppich hoch runter eine lockere Ehrenrunde [1][2][3][4][5][6][7][8][9][10][11][12][13][14][15][16][17][18][19][20], als wäre er zuvor nur mal eben um die Alster gejoggt.
1400 Bilder aus dem Zieleinlauf - die meisten Einzelläufer bis Brutto-Zielzeit 3:15, sortiert nach Aufnahmezeitpunkt

Ganz anders als die im Zieleinlauf mehr oder weniger locker wirkenden Afrikaner kam Yuki Kawuchi ins Ziel: [1][2][3][4][5][6][7][8][9][10][11][12][13][14][15][16] Der japanische Marathonläufer lief mit 2:09:36 eine Profi-Zeit, ist aber in Vollzeit berufstätiger Amateurläufer - und machte den Eindruck, die letzte Reserve aufgebraucht zu haben. Nach ein paar Kurzinterviews [1][2] musste er sich erst einmal hinsetzen.
Mourad Bekakcha (HSV) wurde erneut Hamburger Meister. Er verfehlte allerdings seine erhoffte Zielzeit von 2:25, mit der er sich beim algerischen Leichtathletikverband für Olympia 2016 hätte empfehlen können. Trotzdem reichte es, um die Arme hochreißen zu können. Aber: es war knapp. Denn noch auf der Zielgeraden, die Gesamtsiegerin drehte dort gerade ihre Ehrenrunde, hatte Jan-Oliver Hämmerling (Hamburger Laufladen, blau), fast im Sprint und mit wild rudernden Armbewegungen, versucht, Bekakcha (rot, weiße Armlinge) einzuholen, der es gerade noch bemerkt hatte und sich nicht einholen lassen wollte: [1][2][3][4][5][6][7][8][9][10][11][12][13][14][15][16][17][18][19][20][21][22][23][24][25][26][27][28][29][30][31][32][33][34][35][36][37][38] Er verfehlte ihn um gerade einmal vier Sekunden. Dass sich die beiden erneut (nach 2013) ein Schlussspurtduell liefern würden, hatte niemand vorhergesehen, bis zuletzt. Nicht einmal Hämmerling selbst. "Warum hat mir niemand gesagt, dass Mourad so dicht vor mir ist?", fragte er hinter der Ziellinie. Er nahm's locker. Mehr dazu folgt separat.
Bis zuletzt angespannt, es reichte gerade, um auf der Ziellinie die Arme halb hochzukriegen: Katharina Heinig. Sie schaffte die EM-B-Norm - aber nur um 4 Sekunden. Maßarbeit und ein Kampf bis zum letzten Meter: [1][2][3][4][5]
Ebenso bis zuletzt konzentriert: die neue Hamburger Meisterin Mareile Kitzel (Hamburger Laufladen)
[1][2][3][4][5][6][7][8][9][10][11][12][13][14][15][16][17][18][19][20][21] und Seniorenmeister M60 Jürgen Krüttgen (in blau)- mit neuem Hamburger Marathon-Seniorenrekord: [1][2][3][4][5][6][7][8][9][10]. Mehr zur Hamburger Meisterschaft der Frauen und Senioren folgt separat.
Am höchsten steigt der Gesamt- Adrenalinspiegel wohl, wenn die sub3- Läufer ins Ziel kommen. Für die Medien sind sie nicht mehr interessant - die meisten Pressefotografen sind bei den Interviews der Sieger und Topläufer beschäftigt. Aber die "sub3", das merkt man den Gesichtern an, das ist wohl der Bereich beim Marathon, in dem am meisten gekämpft wird. Von lockerer "Ankommen-ist-alles"- Stimmung ist hier nichts zu merken. In erst kleinen, dann größeren Gruppen bis zu einem Pulk kommen Läufer im Bereich 2:55 bis 2:59:59 rein, mittendrin die Tempomacher mit den 3:00:00 Ballons: [1][2][3][4][5][6]. Die Sanitäter sind jetzt besonders aufmerksam, wurde schon vor 20 Jahren über den Hamburg-Marathon geschrieben. Gelöste Anspannung und Erleichterung und der Adrenalinrausch bei denen, die die "2" geschafft haben, kennzeichnet die Gesichter. Nach dem Pulk folgt ein Loch, vereinzelt kommen noch Läufer rein, die es dann "netto" noch sub3 geschafft haben. Und Enttäuschung bei denen, die es nicht geschafft haben. - Und danach schwillt der Läuferstrom richtig und und das Volksfest beginnt - bis zum letzten, der irgendwann nach viel mehr als sechs Stunden die Ziellinie überquert.

Weitere Berichte und Bilder:


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