Fragen an die Stars des New York Marathons

25. Oktober 2011

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Vielleicht erinnert sich ja jemand an die Überschrift, denn dies war schon einmal Ende September ein Thema. Damals war ich gerade ein paar Tage vorher mit der Berichterstattung des New York Marathons für das Spiridon Laufmagazins beauftragt worden. In der Woche vor dem Marathon am 6. November werde ich mehrere Interviews mit verschiedenen Spitzenläufern führen. Dabei ist mir folgende Idee gekommen: Was haltet ihr davon, wenn ihr mir einige Fragen für die Stars zuschickt, die euch interessieren? Das kann was sportliches sein, aber auch rund um die Person. Egal was, denkt euch was aus.

Bis Freitag ist noch Zeit, mir Fragen zu schicken!

Damit ihr auch wisst, welche Stars in New York teilnehmen: Hier das Who is who des Rennens. Ich liste nur die bekanntesten Namen auf, ansonsten würde es etwas länger werden.

Männer: Gebre Gebremariam (Äthiopien) New York Sieger 2010; Emmanuel Mutai (Kenia) London Sieger 2011; Geoffrey Mutai (Kenia) Boston Sieger 2011 mit der schnellsten jemals gelaufenen Marathonzeit von 2:03:02 Stunden; Tsegaye Kebede (Äthiopien) Marathon-Bronzemedaille 2008 in Beijing; Jhaouad Gharib (Marokko) zweifacher Marathon-Weltmeister; Meb Keflezighi (USA) Marathon-Silbermedaille 2004 und New York Sieger 2009; Viktor Röthlin (Schweiz) Marathon-Bronzemedaille WM Osaka 2009 und Europameister. Ein Gehemtip könnte Matthew Kisorio (Kenia) sein, der beim Halbmarathon im September in Philadelphia die drittschnellste Zeit aller Zeiten im Halbmarathon mit 58:46 Minuten aufstellte. Doch es ist sein Marathondebüt und ich gehe nicht davon aus, dass er gleich den schweren New York Marathon gewinnen kann.

Frauen: Mary Keitany (Kenia) London Siegerin 2011; Caroline Kilel (Kenia) Boston Siegerin 2011; Kim Smith (Neuseeland) lief im September 67:11 Minuten als Siegerin des Halbmarathons von Philadelphia. Es sind insgesamt 16 Läuferinnen mit einer Bestzeit von unter 2:30 Stunden am Start.

 

viele Grüsse, Gerd

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Tapern für den New York Marathon

24. Oktober 2011

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Wer mit mir den Trainingsplan für den New York Marathon durchgeführt hat, ist mit Sicherheit kein Anfänger mehr. Dennoch beim Tapern kann man durchaus Fehler begehen, die den Erfolg des Trainings der vergangenen Monate in Frage stellen können. Deshalb möchte ich hier die wichtigsten Punkte aufzählen.

1. In der vorletzten Woche vor dem Marathon solltest du den Trainingsumfang bis zu 50 Prozent zurückfahren. Wer mehr macht oder wer machen will, dem sei in diesem Fall gesagt: Mehr ist weniger. Oder mit anderen Worten, der immer noch hohe Umfang würde sich erst mehrere Wochen später positiv auswirken. Jetzt geht es darum, den Körper ruhen und regenerieren zu lassen.

2. Es ist normal, dass beim verringertem Trainingsaufwand manchmal Wehwehchen auftreten. Das ist ein Zeichen des Körpers, der sich nach Monaten des harten Trainings regeneriert.

3. Der Schlaf ist ein ganz wichtiger Bestandteil der Taperingphase. Nur wer viel und gut schläft, dessen Körper regeneriert auch besser. Acht Stunden pro Nacht, und bevorzugt vor Mitternacht ins Bett gehen, sollten schon Standard sein. Wenn mehr, umso besser.

viele Grüsse vom Äquator, Gerd

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Trainingsplan für den New York Marathon – 23. Woche

22. Oktober 2011

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Morgen noch ein letzter zwei Stunden lockerer langer Lauf, und dann brechen schon die letzten 14 Tage vor dem New York Marathon an. Wie ich schon gestern geschrieben habe, war die vergangene Woche ganz herovrragend. Meine Tempoläufe, gerade der am Freitag bei Regen, waren überaus gut. Hmm, vielleicht sollte ich auch für New York auf Regen hoffen. Na ja, vielleicht lieber doch nicht. Denn es ist doch etwas anderes ein paar Kilometer im Regen zu laufen, als ein ganzer Marathon. Dennoch macht es mir ziemlichen Spaß, bei Regen zu laufen. In der kommenden Woche werden wir die Gesamtlaufleistung noch ein Stück zurückfahren, aber wie schon vorher gesagt, werden wir die Intensität hochhalten. Hier geht es zur 23. Woche: Diesen Beitrag weiterlesen »

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Zwei Tempoläufe in der vorletzten Woche vor dem New York Marathon

21. Oktober 2011

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Jetzt ist diese Woche auch schon fast vorbei. Mein Training ist optimal gelaufen. Zwei harte Tage waren dabei, die restlichen ziemlich locker und mit Technikübungen aufgefüllt. Am Dienstag habe ich einen 3km Tempolauf absolviert, und dabei einen neuen persönlichen “Höhenrekord” aufgestellt. Meine Uhr zeigte 12:16 Minuten an. Ich bin mir sicher, dass ich ziemlich nahe an die 12 Minuten rangekommen wäre, wenn ich den letzten Kilometer nicht hätte bergauf laufen müssen. Aber so ist mein Rundkurs halt. Am heutigen Freitag stand ein 10km Tempolauf auf dem Plan. Um es vorweg zu sagen. es sind nur 8 Kilometer geworden, da ich dringen auf die Toilette mußte und darum den Lauf abbrach. Die Uhr zeigte bis dahin 34:08 Minuten an. Ich war also sehr gut unterwegs, denn da ich aufgrund der Höhe im Vergleich zum Flachland 15 Sekunden pro Kilometer draufpacken muß, oder abziehen kann, waren es also vergleichsweise zwei Minuten weniger, 32:08 Minuten. Das wäre also im Flachland ein Schnitt von 4:01 Minuten pro Kilometer gewesen. Damit bin ich sehr zufrieden, da ich mich auf den ersten fünf Kilometern doch ziemlich zurückgehalten habe im Hinblick auf einen eigentlich zwei Kilometer längeren Tempolauf. Aufgrund der doppelten Länge des normalen Tempolaufes von 5 Kilometern sollte man die Geschwindigkeit um etwa 10 Sekunden pro Kilometer zurückfahren, um nicht zu nah am Limit zu laufen. Denn am nächsten Tag will ich ja auch noch vernünftig trainieren können. Morgen steht noch ein ganz lockerer und relativ kurzer Jog inklusive Technikübungen auf dem Programm. Am Sonntag ist dann der letzte zwei Stunden Lauf vorgesehen. Doch den werde ich nicht mit höherer Geschwindigkeit laufen, sondern ganz normal aerob.

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Paul Tergat vs Hendrick Ramaala New York Marathon 2005

20. Oktober 2011

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Ja Leute, ich habe noch mehr Videos auf Lager zum Thema New York Marathon. Wie wäre es zum Beispiel mit dem schon legendären Zweikampf im Jahre 2005, und bis heute knappstem Ausgang, zwischen dem damaligen Weltrekordler Paul Tergat (Kenia) und dem Gewinner von 2004 Hendrick Ramaala (Südafrika). Die offizielle Endzeit: 1. Paul Tergat in 2:09:29:90 Stunden; 2. Hendrick Ramaala in 2:09:30:22 Stunden. Also gerade mal 0,32 Sekunden Vorsprung für Tergat nach 42,195 Kilometern! Viel Spaß beim Zuschauen! Wir werden uns ein Beispiel nehmen, und auch alles geben am 6. November!

viele Grüße vom Äquator, Gerd 

2005 New York City Marathon Duell zwischen Tergat und Ramaala

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Video II zum New York Marathonkurs

16. Oktober 2011

Hier noch ein weiterer Link zu einem Video des Marathonkurses. Aufgenommen kurz vor dem Rennen. Im Unterschied zum vorherigen Video sind die Straßen abgesperrt. Das Bild ist auch besser, dafür kann man die Musik ziemlich vergessen.

http://www.youtube.com/watch?v=Ua0TOyzmN9k&feature=related

Viel Spaß trotzdem!!!

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Video vom New York Marathonkurs

16. Oktober 2011

Heute in drei Wochen ist es soweit. Dann starte ich zum 8. Mal mit 45000 anderen Läufern beim New York City Marathon. Ich hoffe auf einen neuen persönlichen New York Rekord, der bisher immer noch bei 3:07 Stunden steht. Mal sehen, ob mich das Äquator-Höhentraining so richtig fit gemacht hat.

Vielleicht gehört ihr ja auch zu den Startern. Für alle, die in New York laufen werden und bis jetzt noch nicht heiß sind auf den New York Marathon, dem möchte ich als Motivationsspritze ein Video im Schnelldurchgang vom Marathonkurs anbieten. Auch die Musik tut ein übriges, um sich schon richtig in das Rennen reinzuversetzen! Hier das Link dazu, leider ist es zu groß, also dass ich es runterladen kann.

http://www.youtube.com/watch?v=MnxknAnBVk0

Viel Spaß dabei und schöne Grüße aus Quito, Gerd!!!!

 

 

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Traininsplan für den New York Marathon – 22. Trainingswoche

15. Oktober 2011

Jetzt sind wir schon auf dem absteigenden Ast – sprich die Taperphase für den New York Marathon hat angefangen. Dennoch halten wir die Intensität hoch. Vor allem werden in den kommenden Wochen auch richtig schnelle Einheiten wie 10 bis 12×100 Meter Sprints absolviert. Denn ein guter Marathonläufer lebt nicht nur von seiner Ausdauer. Wir wollen auch schnell laufen können. Zusätzlich bleiben die beiden Tempoläufe pro Woche im Programm. Nur bei den langen Läufen lassen wir es jetzt etwas langsamer angehen. Da haben wir in den vergangenen Wochen und Monaten genug getan. Mehr wäre jetzt nur noch kontraproduktiv. Wenn jemand bis jetzt nicht die Ausdauer hat, um einen Marathon zu laufen für den ist es sowieso zu spät. Hier geht es zum Plan für die 22. Woche: Diesen Beitrag weiterlesen »

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Marathontempolauf am Sonntag

9. Oktober 2011

Heute hatte ich einen 35km Marathontempolauf auf dem Programm. Da ich aber einen je 2km langen Hin- und Rückweg habe, und den natürlich ebenfalls laufe, habe ich den eigentlichen Lauf um 4km verkürzt, um am Ende nicht 39km gelaufen zu sein.

So habe ich also nur einen 31km langen Marathontempolauf hinter mich gebracht. Eines vorweg: Ich bin in besserer Form als ich gedacht hätte! Auf Meereshöhe umgerechnet, bin ich einen Kilometerschnitt von 4:11 Minuten gelaufen, und das ziemlich locker in 2:09:56 Stunden. Die echte Zeit hier in der Höhe auf gut 2900 Metern war 2:17:44, da aber der Unterschied zur Meereshöhe bei 15 Sekunden pro Kilometer liegt, darf ich 7:45 Minuten abziehen.

Das Lustige am Lauf war, dass ich mein schneller als geplantes Tempo eigentlich einem Versehen zu verdanken habe. Denn ich hatte mir vorgenommen, den Kilometer in 4:15 zu laufen. Hochgerechnet reicht das, um einen Marathon in 2:59 zu laufen. Eine Runde im Park, wo ich laufe, ist 3850 lang. Umgerechnet bedeutet das also für einen 4:15er Schnitt insgesamt 17:20 Minuten pro Runde. Als ich die erste Runde hinter mir hatte, schaute ich kurz auf die Uhr, und ich weiß nicht ob ich durch die Sonne geblendet war oder was auch immer mein Sehvermögen beeinflusst hat, jedenfalls las ich irgendwas mit 17:50 Minuten. Also viel zu langsam, so dachte ich. Deshalb gab ich auf der zweiten Runde etwas mehr Gas, und ließ mich gerade auf dem etwa einem Kilometer langen Bergaufstück von einem anderen Läufer ”ziehen”, der mich kurz vor dem Ende der ersten Runde überholt hatte. Tja, am Ende der zweiten Runde schaute ich etwas genauer hin. Da stand nun eine 16:36. Das war natürlich viel zu schnell. Deshalb nahm ich wieder etwas Gas raus. Die dritte Runde lief ich dann in 16:53 Minuten, und weil das sich so locker anfühlte, habe ich nicht weiter das Tempo rausgenommen, sondern die nächsten beiden Runden fast genauso schnell gelaufen. Dann hatte ich allerdings etwas Magenprobleme, aufgrund der erstmals seit langer Zeit wieder benutzten Energiegels, so dass ich auf einmal nur noch 17:25 beziehungsweise 17:27 Minuten pro Runde lief. Die 8. Runde ging es wieder etwas besser, und ich lief dann noch 17:15 Minuten, bevor ich die letzten 200 Meter bis hin zu km 31 locker in 1 Minute auslief.

Damit war und bin ich natürlich sehr zufrieden, doch was das für New York in vier Wochen bedeutet, das weiß ich noch nicht. Denn ich vermag nicht abzuschätzen, wie sich meine Umstellung von fast 3000 Meter Höhe praktisch auf Meeresspiegel vollziehen wird. Ich hoffe natürlich gut, aber da ich das noch nie gemacht habe, bin ich vollkommen im unklaren darüber, was passieren wird. Deshalb will auch keine Vorhersagen machen, und das Rennen einfach auf mich zukommen lassen.

Übrigens habe ich die Startnummer 11009. Dass ich eine so hohe Startnummer habe, ist meinem NYC Marathon vor zwei Jahren zu “verdanken”, den ich praktisch ohne Training absolviert habe. Dadurch bin ich eigentlich nur getrabt, hatte sogar noch einen Toilettenaufenthalt nach knapp 15km, und kam deshalb nur auf 3:50 Stunden. Zwar hatte ich bei der Anmeldung angedeutet, dass ich ein Zeitziel von 3:10 Stunden hätte, doch die haben mich wahrscheinlich ausgelacht, als sie das nach einem 3:50er Ergebnis gelesen haben. Tja, die wissen nicht, wie ich trainiert habe. Zwar bin ich noch in der ersten (blauen) Welle, aber im letzten Abschnitt. Wer weiß, wozu es gut ist. Vielleicht ist es auch ein Vorteil, dass ich gerade zu Anfang wohl nicht allzu schnell laufen kann. Das hatte ich auch schon einmal 2003 in Berlin, als ich noch kein vorheriges Berlin-Ergebnis hatte, und deshalb ziemlich weit zurückgestuft wurde. Die ersten 10km hatte ich kaum Platz und erst danach wurde es besser, und ich lief meine beste Zwischenzeit damals zwischen 35 und 40km.  Wenn das dieses Mal in New York auch so wäre, hätte ich eigentlich nichts dagegen. Denn mit diesem Endspurt sicherte ich mir nämlich den ersten Sub 3 Stunden Marathon.

Jetzt fehlen also noch vier Wochen bis New York. Die werde ich noch nutzen, um mir den letzten Feinschliff zu verpassen. Wenn ich weiterhin von Verletzungen verschont bleibe, dann wird mit Sicherheit eine richtig gute Zeit für einen alten Mann wie mich herausspringen.

viele Grüße aus Quito, Gerd

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Trainingsplan für den New York Marathon – 21. Woche

8. Oktober 2011

Morgen noch der lange Marathontempolauf, und dann beginnen schon die letzten vier Wochen für den New York Marathon. Das Tapering startet mit dem Montag. In der kommenden Woche fahren wir also schon langsam die Belastung herunter, und werden dann in den nächsten Wochen das Niveau weiter herunterfahren. Dabei soll aber nicht vergessen werden, dass zwar die Belastung hinsichtlich Kilometerumfang kleiner werden, aber nicht die Intensität des Trainings vermindert werden soll. Will heissen, wir fangen jetzt nicht an, im Training plötzlich 30 Sekunden pro Kilometer langsamer zu laufen. Vor allem bei den Tempoläufen sollten wir uns nicht dazu verleiten lassen, einen Gang szurückzuschalten. Hier geht es zur 21. Woche: Diesen Beitrag weiterlesen »

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