Archiv für Oktober 2009

New York Marathon Vorschau: Jaouad Gharib ist mein Favorit. Und ich selbst?

Samstag, 31. Oktober 2009
Und meine eigene Vorbereitung auf den Marathon?Jaouad Gharib und ich Heute ist bei mir absoluter Ruhetag angesagt. Ich esse, trinke, ruhe. Wie man es halt so macht vor einem Marathonlauf. Einzige Ausnahme: Im Gegensatz zu sonst bin ich noch nicht einmal 20 Minuten gelaufen heute morgen. Ich will meine Achillessehne so weit wie möglich schonen. Seit ein paar Tagen nehme ich schon Anti- Entzündungsmittelchen. (weiterlesen…)

New York Marathon Vorschau: Als Robert Cheruiyot Martin Lel eins überzog

Samstag, 31. Oktober 2009
Es gibt da eine ältere Anekdote über Martin Lel und Robert Cheruiyot, aber erst heute habe ich die Version von Robert Cheruiyot erfahren. Vor zwei Jahren hatte ich schon mit Martin Lel darüber gesprochen. Ich hatte das zwar schon für Spiridon geschrieben, doch Manfred Steffny hat die Geschichte nie veröffentlicht. Im englischsprachigen Raum ist diese inzwischen legendär wie die Freundschaft zweier absoluter Weltklasse- Marathonis zustande kam.
Hier die Version von Robert: (weiterlesen…)

New York Marathon Vorschau: Hendrick Ramaala und seine Hausrunde

Samstag, 31. Oktober 2009
Also heute habe ich eine Weile mit Robert Cheruiyot gesprochen (4x Boston, 1x Chicago) und den großen Rest mit Hendrick Ramaala. Der Typ ist echt genial.Hendrick Ramalaah und ich vor dem New York Marathon 2009 Der tut immer so, als sei er dauermüde. Das ist echt der Hammer. Auch wie der trainiert. Seit Jahren läuft Hendrick die gleiche Strecke, einen kleinen welligen 3,5 Kilometer Rundkurs. Selbst seine langen Läufe und Tempoeinheiten macht er dort. Angesprochen auf die Frage, ob er denn Krafttraining machen würde, meinte er doch ganz im Ernst “Das Laufen macht mich schon soo müde, da kann ich doch nicht noch Krafttraining machen.” (weiterlesen…)

New York Marathon Vorschau: Interviews, Interviews – und Karamelbonbons für Mary Wittenberg

Donnerstag, 29. Oktober 2009
Heute war für mich ein sehr einträglicher Tag: Will heißen, ich konnte die Interviews führen, mit wem ich wollte.
Zuerst habe ich Ryan Hall eine ganze Weile mit anderen Journalisten in Beschlag genommen. Ein Vier-Augen Gespräch ist bei dem nicht drin, jedenfalls nicht so kurz vor dem Marathon. Dennoch, die meisten Fragen habe ich gestellt, obwohl eigentlich fast nur Amerikaner um mich herum waren. Hall steht natürlich ganz schön unter Druck, endlich mal wieder für die Amerikaner in New York einen Marathon zu gewinnen. (weiterlesen…)

Gerd: Jetzt live aus New York! – zurück von der Vor-Marathon-Pressekonferenz

Mittwoch, 28. Oktober 2009
Gerade wieder von den Pressekonferenzen gekommen. War echt gut heute morgen mit Magdalena Levy Boulet.
Magdalena Levy-Boulet und ich vor dem NYCM 2009

Magdalena Levy-Boulet und ich vor dem NYCM 2009

Sie war dort im Rahmen von “Arbeitende Mütter und Marathontraining”. War echt interessant zu hören, wie manche Frauen einen 20 kg schweren Wagen schieben, wo dazu noch zwei Kinder sitzen. Das ist Krafttraining pur! Dann natürlich die Mühe, schon morgens teils vor Sonnenaufgang zu laufen, und trotzdem rechtzeitig Frühstück auf den Tisch zu bringen. Wie sagte eine Mutter “Meine Kinder denken, ich sei gerade aufgestanden. Die wissen gar nicht, dass ich laufe.”
Magdalena war als laufende Mutter Stargast dieser Veranstaltung, und sie hatte ebenfalls einiges beizutragen. Zum Beispiel die Anekdote, dass “ich bis zum Tag vor meiner Entbindung gelaufen” bin. Da ging natürlich ein Raunen durch den Saal. (weiterlesen…)

In New York angekommen: Vorschau auf die Pressekonferenz

Mittwoch, 28. Oktober 2009
Gerade eben in New York angekommen. Nach unsäglicher Wartezeit bei der Einreise konnte ich dann doch irgendwann meinen Koffer abholen. Mein Schwager hat mich dann mit zu sich nach Hause genommen. Schon in ein paar Stunden, inzwischen ist es weit nach Mitternacht, sitze ich schon in der U-Bahn Richtung Manhattan. Morgen früh erste Pressekonferenz mit Magdalena Levy-Boulet, die mit der interessanten Lebensgeschichte. (weiterlesen…)

Koffer packen für den New York City Marathon

Sonntag, 25. Oktober 2009

Gerade habe ich den Wocheneinkauf gemacht. Ich bin ja die ganze nächste Woche nicht da. Da müssen die lieben Kleinen zu Hause doch was zu essen haben. Ihr fragt, wohin es geht. Nach New York natürlich, um meinen siebten NYC Marathon in Folge zu laufen. Ich bin zwar nicht fit, aber irgendwie schaffe ich das schon. Ich bin ja bekannt für Sprünge ins kalte Wasser, wie etwa Studium in China ohne Vorkenntnisse oder ohne große Vorbereitung den Rennsteig zu laufen (s. meinen Artikel “36. Rennsteiglauf: Als Flachland-Marathoni beim Kultlauf ” in SPIRIDON 7/2008 (Inhaltsverzeichnis)). Halt immer gut für verrückte Sachen. (weiterlesen…)

Piraten II

Samstag, 24. Oktober 2009

Noch was gänzlich “Unsportliches”, zu dem, was ich im letzten Beitrag zum Piratentum erzählt habe. Dazu fällt mir noch eine Geschichte ein. Ich war mit meiner Familie am (irgendeinem) Wochenende im Winter unterwegs. Wir fuhren aus Lima heraus, um ein paar Sonnenstrahlen zu suchen. Denn Lima im Winter ist gnadenlos grau, über Monate hinweg sieht man keine Sonne. Wir kamen durch eine kleine Stadt, vollgestopft mit Verkehr, Stau ohne Ende. (weiterlesen…)

Das Marathonprogramm, wer da nicht rein darf und Piraten

Freitag, 23. Oktober 2009
Hier gibt es das sogenannte “Marathonprogramm”, das strikt nur für Marathonläufer ist. Dieses Programm einerseits und der “Rest”, nämlich Bahnläufe und sonstige Straßenläufe andererseits, sind hier zwei verschiedene Sachen.  Und ich bin nur für das Marathonprogramm des peruanischen Sportbundes verantwortlich. Da aber bis zum kommenden März kein Marathon ansteht, und bis jetzt Ende November die längsten Läufe, solche die für den Sportbund zählen, nur bis Halbmarathon gehen, konnte ich im Rahmen dessen auch zur WM fahren mit den Marathonjungs. Im Prinzip waren von den vier aber nur noch zwei übrig geblieben, weil die anderen aus den verschiedensten Gründen verbockt hatten. Die zwei “Neuen” waren bis dato nur Piste gelaufen, und haben erfolgreich einen Ausflug zum Halbmarathon gemacht.
Jetzt wollen die beiden natürlich auch in das Marathonprogramm aufgenommen werden, damit sie auch mehr Geld bekommen. (weiterlesen…)

Trainingsseminar vom spanischen Spitzentrainer – Perlen für die “Säue”?

Montag, 19. Oktober 2009
So könnte das Motto dieser Woche lauten. Denn aus einem Telefonat mit einem der besten peruanischen Läufer, Olympiateilnehmer Constantino León, durfte ich am Wochenende entnehmen, dass der einwöchige Besuch des spanischen Spitzentrainers, Luis Miguel Landa, zum Reinfall wird. Warum? Landa soll im südperuanischen Leistungszentrum Arequipa Vorträge über Trainingslehre geben, und dann auch per Training praktisch erklären. Ich finde das eine tolle Sache, die ich mir nicht entgehen lassen will. Wer sich nicht weiterbildet, hat den Stillstand schon erreicht.
Doch laut Constantino wollen die meisten Läufer und Trainer aus dem peruanischen Läufermekka Huancayo gar nicht erst dorthin reisen. Die Gründe sind angeblich vielfältig, und reichen von “Ich muss arbeiten, bis zu ‘die Reise ist zu weit’, oder ‘warum kommt der nicht nach Huancayo’”.
Der wahre Grund ist meiner Meinung nach (weiterlesen…)