Archiv für die Kategorie „Trainingslager“

Einen Sack Flöhe hüten oder Wer trainiert hier wen?

Samstag, 14. November 2009
Die ganze Woche war recht ruhig. Erst gestern hatte ich ein Gespräch mit der Direktorin des Sportbundes. Da wurde es etwas interessanter. Die hat seit Wochen keine Zeit für mich gehabt. Na ja, ich war ja auch weg, sie vorher in Mexiko. Sie meinte, sie habe gar nicht gewusst, dass ich nach New York fliege. Ich meinte daraufhin nur lapidar, sie sei ja nie da. Inzwischen beschränkt sich unsere “Konversation” zumeist auf ein beschriebenes Stück Papier, wo ich ihr dann erkläre, was zur Zeit im Training der einzelnen Läufer los ist.
Lustigerweise weiß ich das bei einigen überhaupt nicht. Die haben einfach den Kontakt völlig eingestellt, (weiterlesen…)

Noch’n Trainer aus Deutschland: Peter Greif in Peru. Und 2010 Peruaner beim Berlin Marathon?

Mittwoch, 11. November 2009
Wie aus heiterem Himmel “traf” mich gestern Peter Greifs Newsletter. Im positiven Sinne. Da ich als ehemaliger Kunde seinen Newsletter per e-mail weiterhin erhalte, durfte ich dort speziell für mich interessante Sachen lesen. Denn da stand doch tatsächlich drin, dass Peter Greif in Peru war. Die Höhenluft hatte es ihm dabei so angetan, dass er im Jahre 2011 sogar ein Höhentrainingslager dort plant. Ich finde das gut! Auch seine soziale Komponente sehe ich als sehr gut an, sich nebenbei um Kinder und Jugendliche zu kümmern.
Es ist keine Frage: Hier gibt es viele Talente, die teilweise nie entdeckt werden. (weiterlesen…)

Das ist doch der Gipfel: Marathon de los Andes, 3400m über N.N. am nächsten Sonntag

Sonntag, 8. November 2009
Im Moment ist es ziemlich ruhig bei mir. Habe nur drei Läufer, die ich auf Wettbewerbe vorbereite. Die anderen machen ihren eigenen Stiefel. Sollen sie mal. Mal sehen, wie weit sie damit kommen. Ich habe jedenfalls mit den dreien so allerlei geplant für die nächsten Monate. Doch zuerst steht ja noch der Marathon de los Andes auf dem Programm. Den läuft Edmundo Torres am nächsten Sonntag in Huancayo auf etwa 3400 Meter Höhe. Das raubt einem im wahrsten Sinne des Wortes den Atem. 2002 bin ich den auch mal gelaufen. (weiterlesen…)

Nachschlag New York Marathon – Hotelzimmer mit Unterdruck – Tiefschlag für Peru 2015

Samstag, 7. November 2009

Ich bin in den letzten Tagen etwas im Stress gewesen, und habe gerade erst meine Sachen für Spiridon fertig. Manfred Steffny hatte sich schon beklagt, wo denn meine Geschichten blieben. Dem kann es nie schnell genug gehen. Bevor ich es vergesse, Manfred wird meinen Blog im Dezemberheft erwähnen.

Ich habe über New York den Rennbericht, der aber weniger ein Rennbericht ist, denn einArtikel gespickt mit verschiedenen Aussagen von Siegern und Besiegten. Dann das Bonbon- Interview, (weiterlesen…)

Trainingsseminar vom spanischen Spitzentrainer – Perlen für die “Säue”?

Montag, 19. Oktober 2009
So könnte das Motto dieser Woche lauten. Denn aus einem Telefonat mit einem der besten peruanischen Läufer, Olympiateilnehmer Constantino León, durfte ich am Wochenende entnehmen, dass der einwöchige Besuch des spanischen Spitzentrainers, Luis Miguel Landa, zum Reinfall wird. Warum? Landa soll im südperuanischen Leistungszentrum Arequipa Vorträge über Trainingslehre geben, und dann auch per Training praktisch erklären. Ich finde das eine tolle Sache, die ich mir nicht entgehen lassen will. Wer sich nicht weiterbildet, hat den Stillstand schon erreicht.
Doch laut Constantino wollen die meisten Läufer und Trainer aus dem peruanischen Läufermekka Huancayo gar nicht erst dorthin reisen. Die Gründe sind angeblich vielfältig, und reichen von “Ich muss arbeiten, bis zu ‘die Reise ist zu weit’, oder ‘warum kommt der nicht nach Huancayo’”.
Der wahre Grund ist meiner Meinung nach (weiterlesen…)

Peruanische Läufer zwischen Welt- und Kreisklasse

Montag, 5. Oktober 2009
Inzwischen habe ich festgestellt, dass die Weltklasse in großen Höhen sich International gesehen nur Kreisklasse darstellt, wenn Rennen auf Meereshöhe gelaufen werden. denn dann laufen die besagten Weltklasseläufer auch nur 30 Minuten, oder unwesentlich schneller. Der 10000m Bahnrekord steht seit über 20 Jahren bei 28:56 Minuten.
Doch in den letzten Monaten haben sich ein paar Talente aufgemacht, um auch International angesehene Ergebnisse zu laufen.
Jaime Caldua, Gerd Bollig und Constantino León.

Jaime Caldua, Gerd Bollig y Constantino León.

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Von Hamburg nach Lima – wo das Geld auf der Straße liegt

Montag, 5. Oktober 2009

Liebe Leser,

Ich weiß ja gar nicht wo ich anfangen soll. Nur ein kleines bisschen zur Vorgeschichte, wie ich in alles reingeschliddert bin. Seit August 2008 lebe ich mit meiner Familie in Lima, Peru. In den Monaten zuvor, war ich wegen der Organisation eines Marathons kontaktiert worden. Das hat leider nicht geklappt, weil der Hauptsponsor, eine deutsche Firma mit drei Streifen, vor Ort nur ein paar wenige Leute hat. Während verschiedener Gespräche mit Verantwortlichen lernte ich zufällig die Direktorin des Peruanischen Sportbundes kennen. Diese hat mich dann verpflichtet.

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