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Bei uns geht es im Moment etwas drunter und drüber. Da ist es natürlich nicht ganz einfach, genügend Zeit zum Training zu finden. Gestern morgen an meinem persönlichen Beinharten Donnerstag habe ich es aber trotzdem ganz gut hinbekommen.
Da Sonntag in einer Woche der Lima Halbmarathon ansteht, der gleichzeitig auch als Südamerika-Meisterschaft gilt, wollte ich schon einmal Renntempo üben. Mein Problem ist, aufgrund der gar nicht vorhandenen Vorbereitungsläufe, weiß ich gar nicht so richtig was ich drauf habe. Deshalb will ich den Halbmarathon unter dem Motto angehen, unter 1:30 Stunde ankommen.
Aus diesem Grund habe ich mir mal 4:10 Minuten pro km als Renntempo ausgesucht. Das habe ich dann bei 4×2000 Metern mit zwei Minuten Pause mal ausprobiert. Den ersten ging ich locker an, war aber nach 1000 Metern zu schnell, 4:04 Minuten, und drosselte das Tempo. Am Ende kam ich genau in 8:20 Minuten an. Die zweiten 2000 Meter lief ich die ersten 1000 Meter wieder zu schnell, und musste praktisch locker auslaufen auf den zweiten 1000. Ergebnis 8:18 Minuten. Der dritte Lauf endete bei 8:17 Minuten, und ich fühlte mich überhaupt nicht großartig belaste. Deshalb habe ich beim letzten auch noch etwas mehr Gas gegeben, und kam am Ende auf 7:57 Minuten.
Nun sind 4×2000 Meter keine 21,1 km, doch es hat mir gezeigt, dass ich die 4:10 ganz locker laufen kann. Wenn ich die also locker durchlaufen könnte, stände am Ende etwa 1:28 Stunde. Damit wäre ich nach dieser langen Wettkampfpause von Anfang Mai bis Ende August schon ganz zufrieden.
Am Sonntag werde ich die 4×2000 Meter noch einmal wiederholen, dann allerdings die Schrauben etwas weiter anziehen, und 30 Sekunden Pause weniger machen, also 1:30 Minute Pause zwischen den einzelnen Läufen. Mal sehen, ob ich das durchhalte. Hoffe dann nur, dass nicht zu viele Leute im Park unterwegs sind.
Wie immer sollte man das Aufwärm- und Koordinationsprogramm beachten. Je länger der harte Lauf dauern soll, desto länger das Aufwärmen. Bei mir heute knapp 35 Minuten. Das heißt, ich habe mich länger aufgewärmt als ich hart gelaufen bin. Knapp 35 gegen knapp 33 Minuten! Natürlich bin ich anschließend noch ausgelaufen, und zu Hause noch etwas Kraft trainiert.
Viele Grüße aus dem grauen Lima, nix Sonne heute, nur kühler böiger Wind,
Gerd
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Ich frage mich, da seit Wochen kein Kommentar eingegangen ist, wer a) meinen Blog liest und b) an diesen “Beinharten” Trainingseinheiten überhaupt interessiert ist? Sprich c) mal solch ein Training wie in den vergangenen Wochen unter dem Motto “Beinhart am Donnerstag” selbst durchgeführt hat? Für konstruktive Beiträge wäre ich dankbar.
Wäre mal interessant zu erfahen!