Mal wieder ein beinharter Donnerstag (7)

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Gestern morgen hatte es mich mal wieder in den Park verschlagen. Nachdem ich eine knappe halbe Stunde aufgewärmt, langsam gejoggt und Technikübungen hinter mich gebracht hatte, dachte ich mir, was Schnelles müsste mir gut tun. Gesagt getan, 2×1400 Meter, 1×700 Meter und 1×500 Meter. Bei der ersten 1400 Meter Einheit kam ich irgendwie nicht richtig auf Touren. Da merkt man gleich, wenn eine Woche geschludert wurde. So lief ich dann in meinem Rechteck die 1400 in 5:44 Minuten. Das kann es doch nicht sein, dachte ich mir während ich eine Runde (700 Meter) locker joggte. Bei den zweiten 1400 Meter waren dann offensichtlich die Spinnweben raus, und ich kam auf 5:33 Minuten. Anschließend folgten nach erneuter Joggingrunde die 700 Meter in 2:33 Minuten, und zum Schluss 500 Meter in 1:43 Minute.
Irgendwie ist das aber nicht Fisch noch Fleisch, nichts Halbes, nichts Ganzes. Im Rechteck zu laufen, auf der einen Seite leicht bergab immer gegen den Wind und dann auf der anderen Seite bergauf ohne Rückenwind, das ist nicht ganz einfach. Um die Frage zu klären, warum auf der einen Seite Wind herrscht, und auf der anderen Seite kein Wind – das ist ganz einfach: Auf der Bergab- Seite sind keine höheren Gebäude und der Wind vom Meer kann sich “frei entfalten”, während auf der anderen Seite ein mehrstöckiges Haus den Wind abhält, von hinten zu blasen.
Deshalb muss ich mir doch mal unbedingt eine Laufbahn suchen, die aber auch nicht zu weit entfernt liegen sollte. Tja, und da hakt es dann. Da muss ich dann quer durch die Stadt fahren, denn laufen macht bei dem Verkehr keinen Spaß. So werde ich am morgigen Donnerstag mein beinhartes Training auch wieder so weit wie möglich entfernt von Autos durchführen. Auf kleinen Parallelstraßen mit wenig Verkehr laufe ich bis zur Strandstraße, und dort beginnt mein Steigerungslauf von 45 Minuten. Locker anfangen, und nach und nach bis Halbmarathontempo steigern. Das ist der erste Teil. Anschließend locker mehrere Minuten joggen, und dann bin ich schon am “Berg”. Dort stehen dann 4 x 300 Meter, 200 Meter und 100 Meter Bergsprints an. Begonnen wird mit den 300 Metern im 3km Renntempo, 200 Meter im 1500 Meter Renntempo und die 100 Meter als Sprint mit 95% Intensität. Zwischen den einzelnen Läufen wird zum Start zurück gegangen. Nach jedem Set 300, 200 und 100 Meter sollte eine Pause von drei Minuten eingelegt werden.
Die Steigung am Berg sollte nicht zu steil sein, um eine vernünftige Form zu gewährleisten.
Viel Spaß beim Nachmachen!
viele Grüße aus dem weiterhin grauen Lima,
Gerd
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