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Kolumne vom 23.07.2009: Streckenrekord - Veranstaltungsrekord – Teilnehmerrekord - Finisherrekord: 4100 beim hella Halbmarathon im Ziel

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Info Kalender1 Veranstaltungen 168 Bild(er)

Wie man doch danebenliegen kann: bei der Wettervorhersage, bei den Tipps für den Streckenrekord, und bei der Prognose der Läuferzahlen: Die Hitzeschlacht blieb aus, ein nicht groß angekündigter Kenianer knackte im Rennen seines Lebens im Alleingang, in persönlicher Bestzeit und deutlich den Veranstaltungs- und Streckenrekord des hella HM, die Finisherzahl lag um 500 über der des Vorjahres und erstmals über 4000 – man weiß ja selten, was aus den im Vorfeld angekündigten Teilnehmerzahlen wirklich wird -, übrigens mit steigendem Männeranteil!, und der sicher geglaubte Frauen- Streckenrekord wurde nicht gelaufen. Die erwarteten Klagen über den Waseberg- ähnlichen Anstieg die halbseitig gesperrte Helgoländer Allee hoch hielten sich in Grenzen („ich hab's mir schlimmer vorgestellt“), schließlich hatte man als Läufer das Vergnügen, beim Bergauflaufen dabei die im Stau stehenden Autos überholen zu können, und überhaupt kam die neue Streckenführung im großen und ganzen gut an. Was durchaus nicht zu erwarten gewesen wäre, denn sie war bloß eine Notlösung. Von Hamburg- Harley- Days, Stuttgarter Weindorf und Passagierbetrieb am Kreuzfahrt- Terminal eingekeilt schlängelte sich die Laufstrecke nun zweimal über die Reeperbahn, die nach dem Start flugs für die zweite Runde freigeräumt werden musste. Vermesser Detlev Matzen hatte gut zu tun und musste trotzdem noch das Ziel um etwa 100 Meter nach Süden verlegen. Der so entstehende zickzackförmige enge Zielkanal sorgte bei Zuschauern und Läufern für kräftige Stimmung und bei der dort anwesenden Presse für gespannte Aufmerksamkeit – man konnte erst ein paar Sekunden vorher sehen, wer gerade in den Zielkanal einlief. Und so war die Überraschung groß, als schon nach 1:01:52 Gilbert Kipruto Kirwa aus Kenia (Sieger des Wien-Marathon 2009) um die Ecke bog. Streckenrekord – eine Minute schneller als Peter Kiprotich 2008! Veranstaltungsrekord – die alte Bestmarke 1:02:37 von Stephan Freigang, 1997 auf der „alten“ Strecke im Stadtpark gelaufen, ist geknackt! Persönlicher Rekord des Siegers – um fast eine Minute unterbot er seine eigene erst vier Monate alte Halbmarathon- Bestzeit (1:02:46 lt. IAAF Profil). Er muss hochmotiviert gewesen sein, denn statt brav im Führungsgrüppchen mitzulaufen, was die hier laufenden Kenianer häufig tun, brach er frühzeitig aus und kam mit zwei Minuten Vorsprung ins Ziel geschossen. Ben Kimutai Kimwole und Peter Kiprotich, ebenfalls beide aus Kenia, kämpften um so härter um den zweiten Platz. Mit einer hauchdünnen Sekunde Vorsprung gewann Kimwole in 1:03:41 brutto. Danach ging es Schlag auf Schlag: Bis Platz 12 und 1:09:41 einschließlich waren alle Plätze für den „Kenia-Express“ reserviert. Als schnellster Deutscher folgte der Lübecker Lokalmatador Dennis Mehlfeld in 1:09:55 vor dem Hamburger Lokalmatador Mourad Bekakcha (BSG Laufwerk Hamburg, 1:11:05). Der war zwar vier Minuten schneller im Ziel als 2008, aber dennoch nicht so recht mit seinem Ergebnis zufrieden, denn er hätte gerne sowohl Mehlfeld als auch die 1:10er Marke unterboten – und 2008 hatte Ayk Meretzki vom HSV mit 1:09:30 eine hohe Hambuger Messlatte vorgelegt, an die er nicht herankam.

Bei den Frauen kamen die ersten drei fast gleichzeitig ins Ziel: Caroline Chepkwony und Ruth Wanjiru liefen im Gleichschritt in 1:15:22 bzw. 1:15:23 über die Ziellinie – dass Chepkwony dabei einen winzigen Vorsprung hatte, ist nicht einmal auf einem aus zehn Metern Entfernung geschossenen Zielfoto zu erkennen. Nur eine Sekunde dahinter wurde Lydia Kurgat mit nochmals 1:15:23 Dritte. Dass bis zur letzten Sekunde gekämpft wurde, war hier durchaus wörtlich zu nehmen – auch wenn es für den erwarteten Frauen- Streckenrekord (1:14:51, 2008) oder -Veranstaltungsrekord (1:14:01, Gitte Karlshöj 2002) dann doch nicht reichte.

Schnellste Deutsche hinter 6 Kenianerinnen wurde Silvia Krull von der LG Lage-Detmold in 1:19:02 mit einigem Vorsprung vor Martina Boe-Lange (Post SV Uelzen, 1:24:49, im Vorjahr schnellste Deutsche) und der Hamburger Lokalmatadorin Manuela Sporleder vom 100 Marathon Club (1:25:44).

5157 Läufer hatten gemeldet – auch das ist ein Rekord, der dem Finisherrekord vorausging. Bereits mehrere Jahre in Folge verzeichnet der Halbmarathon nun ein starkes Wachstum nicht nur an Teilnehmern, sondern auch an öffentlichem Interesse. Der Start auf der zweimal zu durchlaufenden Reeperbahn ist mittlerweile ein kleines Volksfest geworden, die für Zuschauer uninteressante Strecke in der Hafencity entfiel und auch an der halbseitig gesperrten Helgoländer Allee, wegen der langen Steigung sportlich anspruchsvoll, machten links von der Laufstrecke die Fußgänger Stimmung – und von rechts schauten die Autofahrer zu, die sich, im Stau stehend, von den Läufern überholen ließen. Und, ob gewollt oder nicht: der Halbmarathon gleicht sich in einigen Dingen dem „großen“ Marathon Hamburg an – der paradoxerweise selbst eher sinkendes Interesse verzeichnet.

Top 10 Männer (brutto)
1. Gilbert Kipruto Kirwa (KEN), 1:01:52
2. Ben Kimutai Kimwole (KEN), 1:03:41
3. Peter Kiprotich (KEN), 1:03:42
4. Mutai Kiprop (KEN), 1:03:51
5. Paul Kipkorir (KEN), 1:03:59
6. Mark Tanui (KEN), 1:04:37
7. Joseph Kemesi (KEN), 1:04:59
8. Ronald Kipchumba Rutto (KEN), 1:05:00
9. Edwin Kipyeko (KEN), 1:06:00
10. Collins Kibet (KEN), 1:08:19
...
13.Dennis Mehlfeld, Lübecker SC, 1:09:59
14. Mourad Bekakcha, Laufwerk/BSV HH, 1:11:05
15. Marcus Mehlberg, Helmut Schmidt Universität Hamburg, 1:13:02

Top 10 Frauen (brutto)
1. Caroline Chepkwony (KEN) 1:15:22
2. Ruth Wanjiru (KEN) 1:15:23
3. Lydia Kurgat (KEN) 1:15:23
4. Sally Kaptich Chepyego (KEN), 1:15:27
5. Loise Kangogo (KEN), 1:15:33
6. Silvia Krull, LG Lage-Detmold, 1:19:02
7. Martina Boe-Lange, Post SV Uelzen, 1:24:59
8. Manuela Sporleder, 100 Marathon Club, 1:25:44
9. Nadja Freiburg, BSG Laufwerk, 1:28:01
10. Trixi Trapp, LG POWER-Schnecken Kiel, 1:28:30

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