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2.4.2018 HLV- Verbandstag: Personalien, Budgetmangel und ein "Cliffhanger"

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Zum jährlichen Verbandstag des Hamburger Leichtathletikverbands (HLV; Broschüre...) am letzten Dienstag standen turnusgemäß keine Wahlen an, und nachdem am Abend zusätzlich ein Fußball- Länderspiel anstand, waren weder große Beteiligung noch große "Aufreger" zu erwarten. Zwei Rücktritte - der des Vizepräsidenten Finanzen Claus-Dieter Schuster im Februar und der Wettkampfwartin Angela Schirner bereits 2017 - zogen lediglich eine Neubenennung eines kommissarischen Nachfolgers (Hans-Ulrich Klüver, HSV Kampfrichter) durchs Präsidium bzw. eine vakante Stelle nach sich.

In Verbandskreisen immer noch nicht wirklich ganz ausgestanden: das Thema der abgelehnten Bewerbung Hamburgs für die Olympischen Spiele. Nun gibt es das Konzept "Active City", "...das, was wir aus der Bewerbungsphase für Olympia retten konnten" (Sport- Staatsrat Christoph Holstein). Nicht nur Olympia, sondern auch Deutsche Leichtathletik- Meisterschaften (auf der Bahn) kamen bislang nicht nach Hamburg. HLV- Präsident Wolfgang Müller- Kallweit hätte gerne solche samt einem Stadion für 10-16000 Zuschauer, ohne dabei bis in die 1980er Jahre mit dem Volksparkstadion (und dessen damaliger Leichtathletikanlage) zurückblicken zu müssen. Wahrscheinlich ist die Realisierung in nächster Zukunft nicht: eine Konzeptskizze für einen Ausbau der Jahnkampfbahn hing schon 2010 im HLV Büro an der Wand - und die Realisierung der Leichtathletikhalle dauerte bekanntermaßen etliche Jahrzehnte.

Zudem gibt es Probleme mit dem dem HLV übergeordneten Deutschen Leichtathletikverband: nicht nur, dass HLV- Präsidiumsmitglied Wolfgang Timm kürzlich mitteilte, dass er seine Tätigkeiten für den DLV altersbedingt eingeschränkt hat, auch Hamburg als Leichtathletik- Bundesstützpunkt ist ab 2019 womöglich am Ende, jedenfalls würden die Erfolgsaussichten vom DLV als gering eingeschätzt werden. Sehr direkt teilte Müller- Kallweit gegen den DLV aus: dieser befördere die Einrichtung Bundesstützpunkt nicht, "Zahlen und Argumente scheinen beim DLV keine Auswirkungen zu haben".
Und, natürlich: der HLV hat Budgetprobleme. Daran änderte auch der kleine Überschuss nichts, den die Marathon Hamburg Veranstaltungs GmbH, 10ige Tochter des Verbands, lt. der im März veröffentlichten Bilanz 2016 erwirtschaftet hat. Die GmbH übrigens expandiert: ihr Format "Urban Challenge", Nachfolger des Hamburger Urbanathlons, findet 2018 erstmals auch in Celle... statt. Der dennoch geschrumpfte HLV- Haushalt jedenfalls wurde ohne Gegenstimmen bei zehn Enthaltungen genehmigt, ebenso wie das Präsidium ohne Gegenstimmen entlastet wurde (fünf Enthaltungen).

Eine Formalie: zukünftige Verbandstage finden ab 2019 nicht mehr notwendigerweise im ersten Quartal, sondern im ersten Halbjahr statt. Als Begründung wurde präsidiumsseitig der enge Zeitrahmen beim Erstellen des Haushalts genannt. Die dafür notwendige Satzungsänderung ging mit 70 Ja- und 19 Nein- Stimmen bei 9 Enthaltungen knapp durch (eine Zweidrittelmehrheit ist erforderlich). Überraschend warf Müller- Kallweit die Idee in den Raum, den Verbandstag nur noch alle zwei Jahre abzuhalten. Das stieß nicht auf Interesse, der Vorschlag verschwand wieder in der Versenkung.

"Top 12, die Zukunft des HLV": Müller- Kallweit befand, dass die öffentliche Wahrnehmung der Leichtathletik in Hamburg zu wenig ausgeprägt sei. Vielleicht seien die sportpolitischen Akzente falsch, oder die politische Bedeutung eines Vizepräsidenten für Finanzen sei nicht klar. Man habe sich im Präsidium Gedanken über eine Strukturreform gemacht, diese intern verabschiedet und dem Verbandsrat vorgestellt. Die Teilnehmer des Verbandstages freilich mussten sich mit der Ankündigung dieser Reform zufriedengeben, ohne aber irgendetwas über ihre Inhalte zu erfahren. "Wie bei einer Fernsehserie...", die nach der letztem Folge mitten auf dem Spannungshöhepunkt abrupt abbricht, hieß es aus dem Publikum. Ein "Cliffhanger". Erst in den nächsten zwei bis drei Monaten sollen die Inhalte der Strukturreform vorgestellt werden und auf dem Verbandstag 2019 darüber entschieden werden.

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