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Kolumne vom 28.06.2016: 22. hella Halbmarathon: 13 Jahre Teilnehmerrekord in Folge - 1300 Bilder

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Info Kalender1 Veranstaltungen 1347 Bild(er)

Der hella Halbmarathon setzte am Sonntag sein Wachstum im nunmehr 13. Jahr fort: 7945 Läufer (plus Schüler und Skater) überquerten die Ziellinie, noch einmal 25 % mehr als im Vorjahr. "Weiche Knie" bekam Renndirektor Karsten Schölermann vom Veranstalter BMS schon im Vorfeld....
1300 Bilder vom Start, Zieleinläufen bis 1:33 und Siegerehrungen
Bei den Teilnehmerzahlen ist der Lauf mittlerweile dem Hamburg- Marathon schon dicht auf den Fersen, und womöglich wird auch seine Streckenführung ab 2017 noch mehr der des Marathons ähneln: es wird nämlich mittlerweile beim Start auf der Reeperbahn und im Zieleinlauf schlichtweg zu eng. Das konnte man schon vor und während des Starts beobachten: elf Minuten dauerte es, bis der letzte Läufer über die Startlinie und auf der ersten Auftaktrunde war, und schon drei Minuten später kam die kenianische Spitzengruppe wieder von der Helgoländer Allee hoch, überquerte die Startlinie das zweite Mal und begann die zweite Auftaktrunde. Das berühmte Überholmanöver unten an den Landungsbrücken, wenn die schnelleren Läufer das Hauptfeld überrunden, beginnt also jedes Jahr früher. Möglicher Ausweg wäre eine Verlängerung der Strecke in den Hamburger Westen - und des Zieleinlaufs auf die Glacischaussee am Heiligengeistfeld (wo auch das Ziel des Marathons schon einmal war, wenn er auch mittlerweile wieder in die Karolinenstraße zu den Messehallen zurückgekehrt ist).
Zur Gegenwart: 10057 Läufer - erstmals über 10000 - waren gemeldet und reihten sich in die zwei Startkanäle ein. Darunter eine kenianische Eliteläufer- Truppe, Männer wie Frauen mit Blick auf den Streckenrekord und aus Deutschland u.a. Isabell Sopie Teegen, die in 14 Tagen bei der Halbmarathon- Europameisterschaft in Amsterdam antreten wird und hier nur einen (für ihre Verhältnisse) schnellen Trainingslauf plante, Steffen Uliczka 3.v.l, Nr. 19, voraussichtlich bester Deutscher. Das Wetter spielte mit: nach einer Hitzewelle am Donnerstag und Gewitterregen am Sonnabend war es sonnig- warm mit ein paar Wolken und etwas Wind, also ein guter Kompromiss zwischen läufer- und zuschauerfreundlichen Verhältnissen.
10:00: Startschuss und ein elf Minuten langer Start. Erwartungsgemäß setzte sich die kenianische Spitzengruppe hinter dem Führungsfahrrad geschlossen ab und war zunächst einmal auf Streckenrekord- Kurs. Nicht unterschätzen darf man allerdings die Wirkung der Steigung Helgoländer Allee zwischen den Landungsbrücken und der Wasserstelle: sie bremst und kann jede km- Planung zunichte machen. Da zudem hier der Autoverkehr einspurig an den Läufern vorbeigeleitet wird, fehlen an der Steigung Zuschauer und deren Anfeuerung. An den Landungsbrücken gibt es dafür um so mehr, auch wenn der Halbmarathon in dieser Hinsicht noch lange nicht mit dem Marathon gleichgezogen hat. Auf der Steigung u.a.: Mourad Bekakcha, Hamburger Marathonmeister, und Joachim Krüttgen, Senioren- Europameister 10 km und Halbmarathon. Bei km 10 lag die Führungsgruppe nach ihrer Zwischenzeit allerdings für eine Streckenrekordzeit schon ein wenig zurück. Bei den Frauen war dagegen noch alles drin. Wie beim Marathon auch, gibt es aber hinter den Landungsbrücken einen Streckenabschnitt mit wenigen Zuschauern (aber immerhin ohne größere Steigungen). Und weniger Anfeuerung. Und: an der Alster machte sich der Wind besonders bemerkbar. Banges Warten im Ziel Rothenbaumchaussee, wo die Moderation die Zwischenzeiten weitergeleitet bekam: würde es für einen neuen Streckenrekord ausreichen? Selbst wenn der erste Läufer auf der (700m langen) Zielgeraden auftaucht (sofern man ihn hinter dem Uhrenwagen überhaupt sieht), ist noch nicht klar, wie lange er bis zur Ziellinie benötigen wird. Ein gut Teil Spannung verflog allerdings spätestens, als der Uhrenwagen über die Ziellinie fuhr - da zeigte das Display 1:00:46, nur noch sechs Sekunden bis zum Verstreichen des Streckenrekordes, aber immer noch kein Läufer in Sicht. Erst eine halbe Minute später war hinter den beiden Führungsfahrrädern etwas zu erkennen: gleich zwei Kenianer tauchten auf, fast auf gleicher Höhe. Also doch wieder Spannung: Ziellinienduell. Geoffrey Yegon (links, grau, Nr. 3) lag einen Schritt hinter Vincent Kipruto (rechts, lila, Nr. 2), setzte aber auf den letzten ca. 100 Metern zum Sprint an, drehte sich noch einmal um, zog vorbei, setzte sich vor Kipruto - und gewann mit zwei Sekunden Vorsprung in 1:01:46. Eine Minute über Streckenrekord.
In 1:06:06 als Gesamt- Zwölfter und erster Europäer wie Deutscher im Ziel: Steffen Uliczka (TSG Kronshagen/Kieler Turnerbund). Eigentlich wollte er unter 1:06 bleiben, war im Zielinterview aber trotzdem gut gelaunt.
In 1:11:34 als - erwartungsgemäß - schnellster Hamburger (der deutlich schnellere Arne Gabius war nicht angetreten): Mourad Bekakcha. Mit einer "das war wohl nichts"- Geste. Warum, kann man seiner Website entnehmen: als Leistungsziel für 2016 steht dort... eine sub 1:08 für einen Halbmarathon. Eine Marke, die nicht mehr näherrücken will.
Erste Frau: Antonina Kwambai (KEN) in 1:12:48 - auch sie damit ungefähr eine Minute über dem Streckenrekord.
Locker und entspannt als schnellste Europäerin und Deutsche: wie erwartet Isabell Sophie Teegen in 1:19:48 - ihr schnelles Trainingslauf- Tempo. "Jetzt lege ich zwei Wochen die Beine hoch und freue mich auf ein Super- Rennen in Amsterdam".
Erste Hamburgerin: Katharina Nüser in 1:22:51.
Und einen Rekord gab es doch noch: Senioren- Europameister Joachim Krüttgen unterbot mit 1:24:13 netto (1:24:18 brutto) den erst in diesem Jahr von ihm selbst verbesserten Hamburger Halbmarathon- Rekord der Altersklasse M65 um eine Minute - offensichtlich hatte er die Zeit bei der Überquerung der Ziellinie auch im Blick.

Männer (Top 10)
1. Geoffrey Yegon (KEN), 1:01:46
2. Vincent Kipruto (KEN), 1:01:48
3. Albert Kangogo (KEN) , 1:02:31
4. Erick Koskei (KEN), 1:02:48
5. Ezra Kering Kipchumba (KEN), 1:03:47
6. Lawrence Rotich (KEN), 1:03:58
...
12. Steffen Uliczka, SG TSV Kronshagen/Kieler TB, 1:06:06 (schnellster Europäer und Deutscher)
...
20. Mourad Bekakcha, Hamburger SV, 1:11:34 (schnellster Hamburger)

Frauen (Top 10)
1. Antonina Kwambai (KEN), 1:12:48
2. Dorcas Nzembi Kithome (KEN), 1:14:29
3. Naom Jebet (KEN), 1:14:31
4. Gladys Kataron Kiplagat (KEN), 1:16:24
5. Charity Kiprop (KEN), 1:18:24
6. Isabell-Sophie Teegen, SC Rönnau 74, 1:19:48 (schnellste Europäerin und Deutsche)
...
8. Katharina Nüser, LG Wedel-Pinneberg, 1:22:51 (schnellste Hamburgerin)

Mannschaft Männer
1. hella Laufteam (Christian Hiller, 1:13:24; Detlef Rahrt, 1:25:03; Mirko Peters, 1:26:12) 4:04:39

Mannschaft Frauen
1. Hamburger Laufladen (Jana Baum, 1:24:49; Katharina Josenhans, 1:28:48; Gaby Klinkhardt, 1:29:10) 4:22:47

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