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Kolumne vom 25.06.2015: Rekordtag auf der Reeperbahn: Zwei Streckenrekorde und Finisherrekord beim 21. hella Halbmarathon (Update 25.6.)

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Info Kalender1 Veranstaltungen 1209 Bild(er)

Der hella Halbmarathon war gestern nur eine unter vielen Veranstaltungen: nur zwei Tage zuvor hatte der Sportscheck Nachtlauf 4000 gleich nebenan an die Außenalster gelockt, in Barsbüttel und im Niendorfer Gehege fanden Volksläufe statt, einige Hamburger Leichtathleten starteten in Göttingen bei den Norddeutschen Meisterschafte, tausende Partywillige mit etwas weniger sportlichem Anspruch sollen sich beim Color Run im Volkspark mit Farbe bewerfen lassen haben, und 30000 Radfahrer nahmen an der Fahrradsternfahrt teil. Und dennoch konnte der hella Halbmarathon seine 21. Auflage mit einem deutlichen Melde- und Teilnehmerrekord abschließen: 6412 im Ziel (mit dem bisher höchsten Frauenanteil) waren 13 % mehr als im Rekordjahr 2014.

1000 Bilder vom Start, Spitzenläufer an den Landungsbrücken, Zieleinläufen bis 1:30 und Siegerehrungen
Update 25.6: aus technischen Gründen waren die Bilder von den Zieleinläufen 1:26:30-1:30 und von den Siegerehrungen nicht sichtbar. Aktualisiert.

Auch qualitativ konnte die Veranstaltung punkten: die Vorjahres- Streckenrekorde wurden beide geknackt. Gleich zwei Männer (Merhawi Kesete (ERI) und Daniel Kipkosgei Yator (KEN)) unterboten die Vorjahres- 1:01:42 von Charles Wachira Maina). Streckenrekord bei den Frauen: Agnes Katunge Mutune (KEN) war in 1:11:27 mehr als eine Minute schneller als sie selbst 2014 (1:12:46) und auch für Halima Beriso (ETH) hätte es mit einer 1:12:28 immer noch gereicht.

Die Stimmung war deutlich besser als 2014. Nicole Freudenberger, seit ein paar Jahren Vertreterin des Titelsponsors hella, hat die vorherigen Veranstaltungen sogar nur mit Regen in Erinnerung in Erinnerung. Diesmal schien allerdings die Sonne, als vor dem Start der Läufer "auf der Reeperbahn um halb eins" angestimmt wurde.

Eine Gruppe von etwa einem Dutzend (bei der ersten Passage der Landungsbrücken) setzte sich nach dem Start ab und bewegte sich auf Rekordkurs- Zeit, motiviert von den aufgstockten Prämien, die erstmals seit langem angehoben wurden: für den Sieger gibt es nun 1000 (statt 500) EUR, plus Zeit- und Streckenrekord- Prämien. Dahinter: das deutsche Spitzenduo (Marcin Blazinksi, in blau, und Paul Schmidt (weiß)). Der schnellste Hamburger: Mourad Bekakcha, hier schon solo unterwegs. Später schrieb er auf seiner Facebook- Seite seine relative langsame Zeit (Bestzeit plus drei Minuten) auch dem Umstand zu, dass er den Großteil des Rennens ohne Gruppe unterwegs war. - Die Frauen- Spitzengruppe: zu dritt plus Tempomacher Volker Goineau. - Der 24h- Weltmeister Florian Reus. - Und die schnellste Hamburgerin Andrea Diethers (Nr. 18), die als Kandidaten für einen neuen Hamburger Halbmarathon- Rekord gehandelt wird. Immer noch, denn Mona Stockhecke war tags zuvor noch nicht wieder ganz an ihre eigene Bestmarke herangekommen (und ohnehin auf einer nicht rekordfähigen Strecke gelaufen). - Und: Über 6000 weitere folgten.

Um 10:26 kam das Spitzenfeld zur "zweiten Runde" (etwa km 9,5) in Sicht: Da waren's nur noch fünf. Der Vorjahressieger war eine Minute zurückgefallen und stieg später aus. - Immer noch dicht an dicht: das deutsche Top- Duo Marcin Blazinksi und Paul Schmidt. Weiter ohne Gruppe: Bekakcha. Und drauf und dran, ihre beiden Mitläuferinnen abzuschütteln: Agnes Mutune. Trotz ihres "Aufwärm- Wettkampfs" am Freitag weiterhin auf Tempo: Andrea Diethers.

Im Zieleinlauf, immer noch bei Sonne, als der Uhrenwagen mit einer 59er Zeit im Display die lange Zielgerade Rothenbaumchaussee hochfuhr: würde es die ganz große Sensation geben, eine Zeit unter einer Stunde? Nein, dazu war es dann doch zu knapp. Aber als der erste Läufer hinter dem Führungsfahrrad auftauchte - es war Merhawi Kesete aus Eritrea, der sich vor Daniel Yator gesetzt hatte -, da war klar, dass der Streckenrekord geradezu locker fallen würde. Um fast eine Minute unterbot er mit 1:00:52 die alte Bestmarke. Und auch Yator als zweiter lag mit 1:01:12 noch darunter.

Der schnellste Deutsche auf Rang 11: Marcin Blazinski hatte seinen kleinen Vorsprung vor Paul Schmidt halten können. Beide kamen in 1:04:48 bzw. 1:05:06 ins Ziel.

Schnellster Hamburger, wie erwartet und deutlich: Mourad Bekakcha in 1:11:09. Für den Herbst plant er beim Berlin- Marathon noch einmal, seine Bestzeit zu knacken und eine 2:25 zu laufen - das würde ihm unter Umständen die Möglichkeit eröffnen, für Algerien bei den Olympischen Spielen zu starten.

Schnellste Frau in Streckenrekordzeit: Agnes Mutune. Und deutlich schnellste Hamburgerin (und Deutsche): Andrea Diethers hielt ihr Tempo und kam mit 1:17:31 eine Minute an den Hamburger Rekord heran.

In der M60 gab es mit 1:22:55 einen Veranstaltungsrekord vom mehrfachen Hamburger Senioren- Rekordhalter und -Weltmeister Joachim Krüttgen (Hamburger Sportclub). Er kannte die derzeitige Streckenführung nicht und der Anstieg Helgoländer Allee hatte ihn etwas überrascht. Sollte er allerdings nächstes Jahr noch einmal dieselbe Zeit laufen, würde er damit als dann M65er einen weiteren Hamburger Seniorenrekord knacken, und zwar "locker" um vier Minuten. Zunächst will er aber jetzt mit der langfristigen Vorbereitung auf die Senioren- WM 2016 in Perth (Australien) beginnen.

Männer
1. Merhawi Kesete (ERI), 1:00:52
2. Daniel Kipkosgei Yator (KEN), 1:01:12
3. Charles Cheruiyot (KEN), 1:01:57
4. Abraham Yano (KEN), 1:02:19
5. Abraham Kiplimo (UGA), 1:02:27
6. David Kogei (KEN), 1:03:37
...
11. Macin Blazinski, LG farbtex Nordschwarzwald, 1:04:48 (schnellster Deutscher)
...
18. Mourad Bekakcha, HSV, 1:11:09 (schnellster Hamburger)

Frauen
1. Agnes Katunge Mutune (KEN), 1:11:27
2. Halima Beriso (ETH), 1:12:28
3. Janet Rono (KEN), 1:13:20
4. Indiya Sani (ETH), 1:13:49
5. Susan Tanui (KEN), 1:13:54
6. Chelangat Sang (KEN), 1:16:51
7. Andrea Diethers, LT Haspa Marathon Hamburg, 1:17:31 (schnellste Deutsche und Hamburgerin)


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